Aus der Rubrik:
Wie kriege ich meinen Mann dazu Dinge zu tun?
Ihr kennt ja schon die diversen Zettelchen die ich meinem Ehemann in sein Lunchpaket stecke, damit er daran denkt mir die Plastikdosen wieder mitzubringen, die er auf der Arbeit hortet:
Dosenwahn und
Dosenwahn 2 (neulich kam der noch dazu:
Tupperdosensucht bei Geeks). Da mein geliebter Ehemann den Kopf so voll wichtiger Dinge hat, fällt es ihm auch sonst schwer, an profane Altagsdinge zu denken. Selbstverständlich habe ich dafür vollstes Verständnis, immerhin hat so ein Computeradmin den Kopf immer voller Zahlen, Algorithmen und weiteren wichtigen Dingen, die für ein einfaches Mädel aus der Stadt wie mich viel zu hoch sind. Damit er aber trotz der hohen Auslastung seines Geistesapparates hin und wieder auch an profane Dinge denken kann, unterstütze ich ihn auch dort mit Erinnerungszettelchen.
Augenblicklich haben wir Erdbeersaison. Die begehrten roten Früchte aus der Region werden an entzückenden kleinen erdbeerigen Ständen verkauft und diese Stände haben am Abend, wenn wir nach der Arbeit einkaufen gehen, leider schon geschlossen. Deshalb ist es sinnvoll die Erdbeeren vor der Arbeit zu kaufen. Da haben wir aber ein weiteres Problem: Zu dieser frühen Stunden ist mein wundervoller Ehemann noch im Halbschlaf, er kann dann zwar Auto fahren, zur Arbeit gehen und programmieren (
seiner Aussage nach wird das direkt vom Rückenmark gesteuert und läuft also automatisch ab), aber an Erdbeeren denken ist dann doch eine recht große Herausforderung.
Mit diesen Zettelchen versuche ich also ihn zu unterstützen, damit sein empfindlicher Denkapparat sanfte Anstöße bekommt und am Abend mit Erdbeeren fachgerecht genährt werden kann:
Einer der ersten Zettelchen sah so aus.