11 Juni 2015

Wo ist das n hin?

Sagt mal, habe ich da irgendeine Sprachentwicklung nicht mitbekommen oder gab es wieder eine Rechtschreib- + Sprachreform oder bin ich diejenige, die irgendwas falsch gelernt hat? Ich lese derzeit viele Anzeigen, da ich auf der Suche nach einigen günstigen Möbeln und etwas für mein Aquarium bin und da lese ich ständig Anzeigen mit folgendem Wortlaut: "Verkaufe Tisch mit Stühle" "Verkaufe Aquarium mit Fische", "Gebe Kiste mit Bücher ab" usw. Aber müsste es nicht Stühlen, Fischen und Büchern heißen? Wo ist das n hin? Wenn es Einzelfälle wären, würde ich mir da ja keine Gedanken machen, aber ich lese das ständig, vor allem das mit den Fischen. Also klärt mich mal auf, spricht man jetzt so?

25 März 2015

Die Vermieter


Wir sind immer noch auf Wohnungssuche und dabei ärgern einen nicht nur die Makler, die viel Geld verlangen und dafür nichts tun wollen, sondern die Vermieter sind auch eine ganz spezielle Spezies und manchmal kam ich mir vor, wie bei versteckte Kamera.
Aber vorab, falls jemand was weiß: Wir suchen eine vier Zimmer Wohnung in und um Osnabrück (bis 25 Min. Fahrzeit zur Innenstadt) bis 800 Euro warm und nicht in einem großem Mietshaus.

Die Saubermänner
Viele Wohnungen kamen für uns schon nach dem Telefonat mit dem Vermieter nicht in Frage:
Der Geranienmann erklärte uns, dass er viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung legt (soweit, so ok, wir leben auch nicht gern im Dreck). Aber dann hat er das ausgeführt: Also im Garten, da hat jede Mietpartei ihr Areal, das wird aber alles nach einem Pflanzplan mehrmals im Jahr neu bepflanzt. Natürlich wird im Garten nicht gegrillt oder herum getrampelt, davon geht der Rasen kaputt (also bepflanzen - nach Plan - darf man, aber benutzen nicht). Außerdem wäre es sehr wichtig, dass auf dem Balkon im Sommer zwei Balkonkästen mit roten Geranien sind, das würden alle so halten, damit das Haus einheitlich aussieht. Ehrlich Leute, Geranien?
Der Balkonmann erklärte uns, dass es 1. selbstverständlich ist, dass wir 2000 Euro an die Vormieter bezahlen, weil die vor ein paar Jahren neuen Laminat in einem Raum gelegt haben der teuer war (ahja.. nee, so normal finde ich das nicht). 2. wäre es natürlich selbstverständlich, dass das Treppenhaus wöchentlich zu einem bestimmten Zeitpunkt gereinigt wird (hm, kann man drüber reden, ich halte es lieber so, dass ich es dann reinige, wenn es nötig ist, sicher auch häufig, aber ob es im trockenen Sommer wirklich wöchentlich nötig ist?) und 3. wird der Holzboden der 20 m² Terrasse jeden Frühling (er sagt uns dann schon wann) von uns abgeschliffen und neu lackiert, das würde höchstens 2 – 3 Tage dauern und ist nötig, damit das Holz schön aussieht. Ok, danach wollte ich diese Wohnung auch nicht mehr, kann sich irgendwer erklären warum?

Die Chaoten
Die Chaoten sind durchaus liebenswert und wir taten und tun uns schwer damit, die Wohnungen aufzugeben, aber … ich weiß nicht, ob ich damit umgehen kann, wenn direkt in der Garage neben dem Haus ständig Hirsche geschlachtet werden, ich weiß nicht, ob man den penetranten Geruch nach Zigaretten und wenig Lüften aus der Wohnung wieder raus kriegt und ich bin mir nicht sicher, mit wie viel Chaos auf dem Hof um mich umzu ich leben kann. Die Leute waren superlieb und nett, aber ich brauche doch ein gewisses Maß an Sauberkeit, Ordnung und weniger tote Tiere um mich herum... In dem anderen Fall war in der Wohnung seit mehr als 16 Jahren nicht mehr renoviert worden, die Tapeten kamen von den Wänden, es war alles extrem schmutzig und abgewohnt. Aber der Vermieter meinte, man richtet sich ja dann doch eh so ein wie man es möchte. Nur das würde uns mindestens 5000 Euro kosten, da die Wohnung komplett saniert werden müsste und wo sollte das Geld wohl her kommen? Die Wohnung ist noch nicht aus dem Rennen, weil sie einfach eine tolle Raumaufteilung hat und auch sonst das ist, was wir wollen, aber wenn der Vermieter uns beim Renovieren nicht ein wenig entgegen kommt, müssen wir die Wohnung wohl aufgeben.

Die Mieterhasser
Eine Vermieterin war ganz putzig, erzählte uns die ganze Zeit davon, wie ätzend alle Mieter vorher waren, was die alles Schlimmes angestellt haben (ja, auch hier wurden die Treppen nicht immer so gereinigt, wie das angeblich nötig war, dabei gehörte das Treppenhaus eh nur zu dieser Wohnung und sah ohnehin verlebt aus). Ok, einiges was die Vormieter gemacht haben, fand ich auch nicht gut, anderes gehörte für mich klar in die Kategorie „blöder Unfall“ und manches (wie kann man nur Wände lila streichen) fand ich nun gar nicht schlimm, ich mag zwar auch lieber helle Wände, aber das ist ja nun wirklich Geschmackssache. Die Dame wunderte sich auch, warum alle Mieter immer so schnell wieder auszogen... nun, wir wollten da nicht einmal einziehen...
Auch andere Vermieter zeigten bei Telefonaten schon so eine Abneigung gegen Mieter, dass ich die Wohnungen nicht mehr anschauen wollte. Die regten sich über alles Mögliche auf, teilweise sicher berechtigt, aber das macht so einen miesen Eindruck, man möchte ja nun auch nicht auf Schritt und Tritt überwacht und dann wegen nicht abgenommener Wäsche im Keller zur Sau gemacht werden.

Die Tierhasser
Eine Vermieterin erklärte uns, dass Tiere überhaupt nicht in Frage kommen, weil der Vormieter der Wohnung sein Tierstreu im Müll entsorgte und die anderen Hausbewohner sich ständig darüber beschwerten. Da war so eine Abneigung gegen Tiere, dass ich die Wohnung auch nicht mehr haben wollte.
Am Telefon wurde uns auch mehrfach mitgeteilt, dass unsere Meerschweinchen unhygienisch wären und man sowas nicht in der Wohnung wollte.
Nein, meine Meerschweinchen sind nicht unhygienisch, ihr Gehege wird häufig gereinigt, man riecht nur das frische Heu und die gebrauchte Einstreu verpacken wir ordentlich in Säcke und entsorgen sie selbst bei der Müllkippe. Ich kenne Menschen, die sind unhygienischer als meine Tiere....

Naja, also wir suchen noch immer und weiter und hoffen, wir finden was. Wir – und unsere bisherige Vermieterin – halten uns für nette Mieter, wir sind ruhig, wir zahlen die Miete pünktlich, wir reparieren vieles selbst und nerven nicht wegen Kleinigkeiten, wir übernehmen auch mal Arbeiten, die nicht zu unseren Aufgaben gehören, wir rauchen nicht, wir renovieren unsere Wohnung regelmäßig und die Wohnung wird geputzt (nicht klinisch sauber, aber die Keramik ist weiß und die Küche ist sauber). Da muss es doch möglich sein, für uns ein Plätzchen zu finden? Oder sind wir doch zu anspruchsvoll, was unsere Vorstellungen angeht? Wir möchte doch einfach nur eine saubere Wohnung, die wir nicht komplett renovieren müssen und deren Vermieter uns nicht unseren Tagesablauf vorschreibt....

04 März 2015

Recherche muss sein


Teaser: Making of „Kosmos Handbuch Meerschweinchen“

Und immer wieder lesen, recherchieren, nachforschen

Die ersten Teaser zum Buch haben aufgezeigt, wie schwierig es ist, passende Fotos zu bekommen und den Inhalt des Buches anzupassen. Sobald ausgewählt ist, was für Informationen ins Buch kommen, sollte es doch ganz einfach sein – immerhin habe ich seit dem letzten Jahrhundert mit Meerschweinchen zu tun, erforsche sie, habe welche im Wohnzimmer, nehme alte und kranke Tiere auf und habe eine sehr ausführliche HP die regelmäßig überarbeitet wird. Also müsste ich doch nun „nur noch“ alles nett aufschreiben und fertig ist das Buch. Tja, schön wäre es, wenn es so einfach wäre. Sicher, viele Autoren handhaben es so und schreiben eigentlich immer nur bei sich selbst ab, aber die Welt dreht sich weiter, neue Erkenntnisse gibt es ständig und deshalb ist es wichtig, nicht einfach nur bekanntes Wissen immer wieder zu rezitieren, sondern neu nachzulesen. Und so verbringe ich viel mehr Zeit damit, Facharbeiten, andere Bücher, medizinische Zeitschriften etc. zu lesen, als zu schreiben.

Ein Beispiel dafür, dass immer wieder neu gelernt werden muss, ist schon die systematische Zuordnung der Meerschweinchen. Bisher galt es lange Zeit als gesichert, dass unsere Heimtiere vom "Cavia aperea", dem einfachen Wildmeerschweinchen, abstammen und so steht auch dieses bisher in allen Büchern so drin. Aber neue genetische Untersuchungen zeigen auf, dass unsere Heimtiere enger mit dem Tschudi-Meerschweinchen (Cavia tschudii) verwandt sind und seit ein paar Jahren gilt das eigentlich auch als gesichert. Bevor ich das aber nun in mein Buch übernehme, wollte ich es ganz genau wissen und habe also zwei Tage damit verbracht, alle Informationen zu diesen neuen Untersuchungen zu lesen die ich finden konnte und mein Hirn zu überreden, diese auch zu verstehen. Wenn ihr euch dieses Beispiel anschaut, versteht ihr wohl, warum mein Hirn da ohne viel Kaffee und lieb zureden mitunter streikte:

Molecular diversity among domestic guinea-pigs (Cavia porcellus) and their close phylogenetic relationship with the Andean wild species Cavia tschudii

Erst danach übernahm ich diese Information in mein Buch. Für also einen Satz im Buch, habe ich zwei Tage gelesen. Und so ging es immer weiter. Es gibt neue Arbeiten zum Thema „natürlicher Lebensraum der Wildmeerschweinchen“. Da wurde es noch komplizierter, denn es wird teilweise nicht zwischen Cavia aperea und Cavia tschudii unterschieden und während die eine Arbeit sagt, die Tiere leben in der Wet Puna, sagt die andere, sie leben in der Dry Puna. Es ist kaum raus zu finden, wer Recht hat und was stimmt und das ganze wird besonders schön, da viele Arbeiten auf Spanisch sind – mein Spanisch ist … naja, sagen wir eher rudimentär, also mussten mir div Übersetzungsprogramme helfen und wie lustig es dann wird, weiß jeder, der sich mal einen Text von Google hat übersetzen lassen. Und so brauchte ich eine Woche für einen Absatz über den Lebensraum wilder Meerschweinchen, der nun trotzdem sehr ungenau ist, weil die Quellen einfach extrem unterschiedliche Aussagen machen.

So zieht es sich durch das ganze Buch, immer wieder habe ich das, was ich glaubte zu wissen, hinterfragt und habe viel Zeit damit verbracht, z. B. auch in Foren Erfahrungsberichte nachzulesen, denn auch hier ändert sich die Fragestellung sehr. Früher wurde häufiger gefragt, was Meerschweinchen fressen dürfen und vor 15 Jahren bin ich wegen der Behauptung, sie bräuchten kein Trockenfutter, aus fast allen Foren und Mailinglisten raus geflogen. Aber in dem Bereich ist heute kaum noch viel Aufklärung nötig, statt dessen wird häufiger nach Wiesengrün und medizinischer Wirksamkeit von Kräutern gefragt. Auf solche neuen Bedürfnisse wollte ich natürlich eingehen. Und genau deshalb dauerte es über ein Jahr, bis das Manuskript fertig war. Hätte ich einfach nur meine eigene HP rezitiert und abgeschrieben, das hätte nicht halb so lang gedauert. All das hat aber auch für die HP viel gebracht, denn was immer ich neu gelernt habe, habe ich auch auf der HP ergänzt, mit wenigen Ausnahmen (nicht jedes Thema aus dem Buch ist auf der HP so ausführlich). Eigentlich dumm von mir, andere Autoren machen das nicht und dann freuen sich die Leser über ganz neue Erkenntnisse, ich bekomme bei jedem Buch mindestens eine schlechte Rezension in der steht, dass im Buch nichts Neues zu finden ist und man alles schon im Internet findet...

Das war der letzte Teaser zum Buch, mehr Infos findet ihr auch hier:

Making-of: "Das Kosmos Handbuch Meerschweinchen"

03 März 2015

Zeichenzahlen, Anpassung und Korrekturen



Teaser: Making of „Kosmos Handbuch Meerschweinchen“

Zeichenzahlen, Anpassung und Korrekturen
- in so einem Buch steckt mehr Arbeit als mancher denkt.

Kleintierratgeber entstehen ganz anders als beispielsweise Romane. Es ist in dem Bereich nicht üblich, erst das Buch zu schreiben und dann einen Verlag zu finden der es veröffentlicht. Vielmehr wird erst der passende Verlag gesucht, der entsprechende Bücher im Verlagsprogramm hat und bei dem es genau das Buch das man schreiben möchte noch nicht gibt. Ist der passende Verlag gefunden, gibt es dort häufig schon Buchreihen in an welche das Buch dann angepasst wird. Ein gutes Beispiel dafür sind meine „Ihr Hobby“ Bücher, die alle vom Umfang und Schreibstil in die „Ihr Hobby Reihe“ vom Verlag Bede bei Ulmer, eingepasst sind. Sie haben alle 80 Seiten, ein ganz bestimmtes Layout und eine bestimmte Zielgruppe.

Und so hatte ich auch schon von diesem Buch, bevor es überhaupt geschrieben wurde, eine bestimmte Vorstellung davon wie es später aussehen würde und habe das Konzept daran angepasst. Es beinhaltet nicht nur den späteren Aufbau des Buches in Form von Gliederung, Überschriften und kurzen Inhaltsangaben zu den Kapiteln, sondern auch eine kurze Abhandlung darüber, welche Zielgruppe das Buch hat, welche Bücher es schon auf den Markt gibt und warum das Buch, das man schreiben möchte anders ist, als die vorhandenen Bücher und so weiter. Eine Seite des Konzeptes zeige ich euch als Bild. Das Konzept zum Buch umfasste insgesamt 9 Din A 4 Seiten, aufgeteilt in 5 Seiten Konzept, eine Seite Hintergrundinfo und auf 3 Seiten zum Thema Bilder die benötigt werden.
Die zweite Seite meines Konzeptes


Nachdem das Konzept vom Verlag angenommen wurde, bekommt man einen dicken Vertrag in dem unfassbar viel geregelt ist, von den Nutzungsrechten über Bezahlung bis hin zu dem gefürchteten Abgabetermin für das Manuskript. Es gibt auch bestimmte Vorgaben zum Buch: Das fertige Buch wird 192 Seiten haben, das ergibt bei der verwendeten Schrift und dem entsprechenden Satz etwa 325.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, um die 250 Bilder und etwa 8 Kapitel waren ebenfalls vorgesehen. Der Autor selbst bestimmt, welchen Umfang die Kapitel haben und was drin steht.

Nachdem das geklärt ist, wird geschrieben, dazu gibt es demnächst noch einen eigenen Teaser. Konzept, Aufbau und Überschriften sind natürlich kein starres Gebilde, sondern nur ein grobes Gerüst. Es fällt einem noch so viel ein, dass es kaum möglich ist, sich an ein Konzept zu halten. Am Ende sind meine Manuskripte leider auch immer viel zu lang. Glücklicherweise habe ich dann viele Freunde, die es lesen und helfen zu kürzen. Trotzdem gebe ich immer zu lange Manuskripte ab und dann liegt es am Lektor und am Verlag wie wir damit umgehen. Meine erste Manuskriptfassung zum Buch hatte 347.981 Zeichen + viele viele Tabellen mit vielen weiteren Zeichen, die dazu dann auch noch sehr viel Platz weg nehmen (150 Din A 4 Seiten). Tja, das war natürlich viel zu lang und wir haben dann gemeinsam gekürzt bis es wenigstens halbwegs passte. Ich verrate es jetzt schon, so ganz haben wir es nicht geschafft, deshalb hat das Buch mehr Text als geplant und statt dessen 17 Bilder weniger, zum Glück war der Verlag doch recht flexibel.

Nebenher wurden die Bilder für das Buch ausgesucht. Das ist eine nicht ganz leichte Aufgabe, die Fotografin hatte um die 2000 Bilder raus gesucht, die passen könnten, dazu kamen noch Fremdbilder und ihr erinnert euch vielleicht, ich habe auch bei Facebook und in Foren nach Gehegebildern gesucht.

Alles zusammen ging dann in die Grafik und dann wurde es richtig lustig. Die erste Korrekturfahne flatterte ins Haus. Damit das Buch professionell und gut aussieht, muss der Text nämlich möglichst perfekt eingepasst werden. Aber natürlich passt der Text meist eben nicht so gut und so hat man fast auf jeder der 190 Seiten im Buch Anmerkungen von der Grafik: „Hier müssen zwei Zeilen dazu, hier welche weg und da fehlt noch eine halbe Seite und ein Einleitungstext etc.“. Natürlich hat man auch wenig Zeit für diese Korrekturen und so arbeiteten Gabi Desch, Tina Langen und ich zusammen tagelang daran zu kürzen oder was zu ergänzen. Das Ergänzen ist beinahe ein Kinderspiel, mehr schreiben geht ja fast immer, obwohl es bei Einleitungen oder Themen, die ohnehin ausführlich abgehandelt sind, schon mitunter schwer fällt. Kürzen ist hingegen immer ein Albtraum und fällt allen schwer. Häufig wird sich dann auf die reine Information beschränkt und jeder nett formulierte Nebensatz wird gestrichen. Trotzdem darf es nicht zu sachlich werden und da eine Balance zu finden ist nicht einfach. Am Ende kamen im ersten Durchlauf über 15 Seiten Korrekturen zusammen. Ich zeige euch als Bild eine Seite der Korrekturfahne und wie sie hinterher aussieht.

So sieht eine zu korrigierende Seite aus

Die fertig korrigierte Seite

Zusätzlich müssen dann noch alle Verweise innerhalb des Textes erstellt werden („Siehe Seite XX“) weil ja da erst klar wird, auf welche Seite der entsprechende Text steht und dann werden noch die Bildunterschriften erstellt (auch nochmal 11 Seiten).
Nachdem das eingepasst ist, kommt die nächste Korrekturfahne.Und da müssen dann wieder alle ran, kürzen, verlängern, ändern, umschreiben und vor allem Gabi, Tina und Alice haben dann alle in Eile hinein geschriebenen Rechtschreibfehler und verdrehte Sätze wieder gefunden und korrigiert, denn bei jeder Korrektur schleichen sich auch wieder Fehler ein. Es gibt so etwa drei Korrekturphasen und jeder einzelne liest das ganze Buch um die 10 x von Vorne nach hinten durch. Dann gibt es die Endfassung und die Fehler, die jetzt nicht gefunden werden, die bleiben drin – und irgendwelche Fehler bleiben immer drin. 

Dann dauert es nur noch wenige Monate und eines Tages kommt dann das erste gedruckte Exemplar per Post an und man sieht es endlich ausgedruckt und als Buch vor sich. Und ja, ich gebe es zu, dann ist man schon ein wenig stolz.

28 Februar 2015

Fotomodelle



Um euch auf mein neues Buch neugierig zu machen, werde ich in den nächsten Tagen einige Infos zur Entstehung des Buches veröffentlichen.

Teaser: Making of: Kosmos Handbuch Meerschweinchen

Fotomodelle
Sind hübsche Wesen auf den Bildern eines Buches, werten sie jedes Buch sehr auf. Da es sich bei meinem neuen Buch um ein Meerschweinchenbuch handelt, mussten zumindest die meisten hübschen Wesen meerschweiniger Natur sein. Das Casting dafür ging schnell, denn alle Meerschweinchen sind wunderschön, da fällt die Auswahl leicht. Meine Fotografin kannte einige nette Meerschweinchenhalter, deren Haustiere sie fotografieren durfte und auch meine eigenen sechs Plüschwesen wurden als Fotomodelle rekrutiert.

Auf einigen Bildern musste allerdings hin und wieder auch ein Tierhalter zu sehen sein. Dieser sollte die Tiere füttern, Schweinchen TÜV machen oder versuchen sie zu zähmen. Da wurde es schon problematischer, denn so hübsch jedes Meerschweinchen auch sein mag, das trifft auf Menschen nicht immer zu und ich bin leider selbst so ziemlich das Gegenteil von hübsch. Glücklicherweise kenne ich eine junge, hübsche Meerschweinchenhalterin und diese – Silke Kreienbrink - lies sich von mir tatsächlich dazu bequatschen, für mein Buch zusammen mit meinen Schweinchen zu posieren.

An einem sonnigen Samstag im Spätherbst 2014 war es dann so weit, die Fotografin Heike Schmidt-Röger hatte ihr Ausrüstung aufgebaut, das Gehege war geputzt, Silke stand bereit, die Meerschweinchen waren... nirgends zu sehen, da sie den Trubel um ihr Gehege herum ätzend fanden. Wir drapierten Silke dann dekorativ, gut ausgeleuchtet und mit Grünfutter in der Hand im Gehege und hofften, dass sich meine Schweinchen bald zeigen würden, um zu demonstrieren, wie ein Halter mit den Meerschweinchen Kontakt aufnehmen kann.

Und unsere Hoffnung schwand, da lag sie nun die hübsche Silke und die Fotografin hielt ihre Kamera mit dem schweren Objektiv bereit und ich lockte von hinten mit lieben Worten und der Erbsenflockendose, aber kein Schwein lies sich blicken. Die plüschigen Wesen saßen unter ihren Etagen und dachten nicht im Traum daran, sich zu zeigen. Nach einer halben Ewigkeit raschelte es und Herr Erdmann schaute sich die Lage an, aber leider aus einer sehr sicheren Distanz. Die mutige Daisy klettere dann über Silkes Beine, auch nett, aber nicht ganz das Motiv, das wir haben wollten. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis Daisy dann endlich bereit war, sich Silke auch von Vorne einmal anzuschauen. Nach dieser „Prüfung“ von Silke, ging sie dann seelenruhig zum Grünfutterberg und lies sich nicht mehr stören. So gelangen die ersten Aufnahmen, von Silke mit Schwein – und ihr dürft anhand der Bilder selbst entscheiden, wer von beiden hübscher ist.

 

Silke und die Schweinchen mussten an dem Tag viel erdulden. Damit die Tiere nicht zu stark gestresst werden, wurden alle Fotos im Gehege gemacht. Also musste sich Silke für den Schweinchen TÜV auch mitten ins Gehege setzen. Da Donnas Fell ohnehin zu lang war, „durfte“ ihr Silke dekorativ Fell und Krallen schneiden. Herr Erdmann hat immer eine schmutzige Perinealtasche, diese wurde von Silke gereinigt – beide fanden das wenig erfreulich. Flocke fand es allerdings gar nicht schlimm zu zeigen wie man gepäppelt wird, für Futter macht sie sowieso alles. Und unser liebes, altes Schneckchen musste so tun, als wäre sie beim Tierarzt. Ja, ich gebe es zu, auch die Tierarztfotos sind nicht echt, wir haben lediglich ein Metalltablett auf die Etage im Gehege gelegt, Silke bekam ein weißes Shirt, Einmalhandschuhe und mein Stethoskop und schon sah es aus, als ob Schnecke beim Tierarzt gequält wird. Das Aufmacherfoto für das Kapitel zum Tierarztbesuch zeigt dann auch eine erbärmlich brüllende Schnecke, die eine Spritze bekommt – könnte man meinen, in Wahrheit zeigt es nur eine Schnecke mit einer Spritze im Fell die gern eine Erbsenflocke haben möchte, welche auf dem Bild nicht zu sehen ist, aber direkt daneben über sie gehalten wird, damit sie brüllt. Ich kann euch versichern, kein Schwein wurde für die Bilder gequält, wir haben alles so kurz wie möglich gemacht und die Tiere haben so viele Leckerchen bekommen, dass sie das kurze hochnehmen und Fotografieren gar nicht so schlimm fanden. Für die meisten Fotos mussten sie ohnehin nichts weiter tun, als das, was sie den ganzen Tag machen: Niedlich aussehen, fressen, schlafen, herum laufen. Nur Silke, ja die wurde gequält, ihr tat hinterher der Rücken weh und sie hatte wirklich zu leiden. Aber zum Trost bekam sie ihre Lieblingskekse – und mein Ehemann hat dabei gelernt, dass Fotomodells gern Jaffa Cakes essen.

08 Januar 2015

Charlie Hebdo

Ich bin angesichts einer solchen Tat absolut entsetzt und fassungslos. Hier wurden vermutlich Menschen abgeschlachtet, weil sie sich nicht den Mund verbieten lassen und nicht vor gewaltbereiten, religiösen Eiferern den Schwanz einziehen.

Ich hoffe aber trotzdem sehr, dass durch diesen sinnlosen Akt der Gewalt die fremdenfeindlichen, rechtsradikalen Strömungen in unserem Land nicht mehr Zulauf bekommen. Ja, ich bin gegen jede Form der Religion und mir wäre es lieb, wenn die Menschen endlich aufhören würden an Märchen zu glauben und sich der Realität stellen. Aber wenn jemand eine Religion ausüben möchte, darf er das tun - so lange er nur sich selbst damit schadet. Er darf aber nicht von anderen erwarten, dass er seine religiösen Gefühle teilt und darauf Rücksicht nimmt - genau wie er ja auch keine Rücksicht darauf nimmt, dass es nicht religiöse Menschen gibt die sich von seinen Ritualen abgestoßen fühlen. Jeder muss jeden Menschen so hin nehmen wie er ist - so lange er ihm und keinem anderen einen Schaden zufügt. Religiöse Eiferer sind ein Gräuel, genau wie jeder radikale und gewaltbereite Mensch. Glücklicherweise sind die meisten Menschen - egal ob religös oder nicht - nicht brutal, radikal oder gewaltbereit. Bitte vergesst das angesichts dieser Bilder nicht. Trauert mit den Angehörigen der Opfer und um die Opfer. Aber lasst euch davon nicht zu blindem Hass auf eine ganze Gruppe von Menschen hinreißen, bleibt realistisch und wenn ihr Hass empfinden wollt, dann nur auf diese ganz speziellen Menschen die diesen Anschlag verübt haben und jene, die sie dazu anstifteten - nicht auf alle, die eine Religion mit ihnen teilen!

10 April 2014

Aufwachen!



Früher, also damals als ich noch jung und fit war, da bin ich üblicherweise am Morgen lange bevor es überhaupt nötig war von alleine aufgewacht. Aber seit der letzten Zeitumstellung ist alles anders. Ich bin alt geworden, ich gewöhne mich nicht mehr so schnell um und ich gehe ganz offensichtlich am Abend zu spät ins Bett und werde deshalb am Morgen nicht mehr von alleine rechtzeitig wach. Ergo werde ich vom Wecker geweckt – jedenfalls rein hypothetisch, denn so ganz praktisch klappt das nicht. Nein, nicht das ich nicht vom Wecker wach werden würde. Ich werde von jedem Geräusch wach, auch von den fiesen Vögeln die am Morgen um 5 Uhr los legen (warum nochmal füttern wir die für viel Geld über den Winter?), dann schlafe ich wieder ein – und werde vom Hund wach, den die Nachbarn um 6 raus lassen, was der mit lautem Gebelle jedem mitteilt - schlafe wieder ein, werde vom schnarchenden Ehemann geweckt, knuffe ihn liebevoll, schlafe wieder ein und nun käme eigentlich der Augenblick, an dem ich wach werde weil mein Unterbewusstsein weiß, dass wir aufstehen müssen. Aber der Augenblick kommt und geht, mein Unterbewusstsein verpennt und mein Hirn träumt weiter von dem geilen Hauptdarsteller aus der Serie „Hell on Wheels“.. nein Moment, das streichen wir natürlich sofort wieder, ich träume selbstverständlich von dem besten Ehemann von ALLEN, der derzeit ja auch ein Cowboy im wilden Westen ist (er bekam zum Geburtstag das Spiel „Red Dead Redemption“ und reitet seit dem in jeder freien Minute durch die Prärie – von wegen Spiele mit Pferden und reiten sind nur was für kleine Mädchen *hüstel*).

07 April 2014

Telefon Bingo

Dieses Telefonbingo verstehen vermutlich nur die Leute, die auch schon lange in der Beratung tätig sind und genau diese Phrasen ständig und immer wieder hören müssen. Für mich ist das gerade ein Teil meiner Aggressionsbewältigung 

Die Idee zu dieser Art Bingo stammt natürlich von meinem geschätzten Guru Lorenz Meyer. Er hat sogar ein ganzes Buch voller Bullshit Bingo geschrieben, einige Beispiele findet ihr auf seiner HP http://www.sheng-fui.de


  
Und weils so schön war, noch einen hinterher - und ich schwöre: Den Stein, egal welcher Art, kriegt man immer, den kann man schon von vornherein ausstreichen...
 

 

02 April 2014

Zombietorte

Nein, mit Zombietorte bin nicht ich gemeint, obwohl ich mich auch mitunter genau so fühle... die Zombietorte ist Saschas diesjährige Geburtstagstorte. Ihr wisst ja, ich backe gern, es ist meist auch genießbar und ich verziere Torten gern. Allerdings halte ich rein gar nichts von den ekligen, gelantinehaltigen Fondantverzierungen. Die sehen sicher superperfekt aus, schmecken aber echt ätzend. Meine Torten werden nur mit Marzipan verziert, ich verwende Lebensmittelfarben ohne Tier drin und zum Färben auch Kakao oder solche Dinge. Das schmeckt und sieht ganz ok aus. Einige meiner Torten könnt ihr hier sehen: Ich liebe Kuchen backen...

Eigentlich ist es wiedermal keine Torte, sondern eher ein Schokoladenkuchen, mit viel Schokolade, Schokostückchen und Schokoglasur... und halt noch ein bisschen saschagerechte "Verzierung". Bin gespannt, ob seine Kollegen sich da dran trauen (keine Angst - die Verhungern nicht, die kriegen nämlich auch noch eine "Candy Bar" - ein ganzes Bonbonbuffet mit M&M Spendern, viel Haribokram, Schaumküsschen und mehr).


So viel zum Thema "bald gibt es wieder Vernünftige Beiträge im Blog" - doch ehrlich, gibts sicher, aber irgendwie habe ich es damit wohl doch nicht so eilig.

15 März 2014

Die Wanze


Hier wohnen nicht nur Fabelwesen. Diesen Winter hatten wir im großen Badezimmer in den Pflanzen auf der Fensterbank einen besonderen Gast: Eine Leptoglossus occidentalis – die Amerikanische Kiefernwanze/Zapfenwanze. 

Hier gehts weiter - mit Wanzenbildern ;)

14 März 2014

Das Einhorn



Als ich gestern Abend in mein kleines rosa Badezimmer kam, da war es plötzlich da: DAS EINHORN! Ja, ihr lest richtig, ein richtiges, echtes Einhorn saß in meinem Badezimmer auf der Heizung und schaute mich mit großen Augen an.
Damit ihr euch das gut vorstellen könnt, wie das so ist, wenn so ein Einhorn einen einfach so im Badezimmer anschaut, habe ich das plüschige Wesen eben gebeten, die Szenen vom gestrigen Abend noch einmal nachzustellen, damit ich sie für euch fotografieren kann. Es war so nett und deshalb kann ich euch diesen Exklusivbericht von meiner Einhornbegegnung sogar mit Bildern zeigen. So sieht es aus wenn ein kleines Einhorn mich in meinem, Verzeihung, jetzt seinem, Badezimmer anschaut:




26 Februar 2014

Rettet die Einhörner

Helft den Einhörnern, Schluss mit den Einhornessenzen! Geht auf die HP, schreibt in die Shoutbox, geht auf die Facebookseite, zeigt, dass ihr auch keine Einhornessenzen haben wollt!

Rettet die Einhörner

28 Januar 2014

WTF?

Entschuldigt bitte, mir fällt dazu wirklich kein passender Titel ein... denn durch mein Hirn geistert derzeit nur noch ein WTF WTF WTF????

Warum? Weil ich gerade einen Honigbonbon von Em-eukal lutschen wollte. Bonbons lutschen ist bei Husten und Halsentzündungen einfach gut und die Honigbonbons schmecken. Mir war und ist bewusst, dass auf der Verpackung von diesen Bonbons immer ein Haufen Blödsinn darüber steht was sie angeblich alles bewirken und wie wichtig es ist, dass nur reiner Brummelbienenhonig mit Puffelpaff da drin ist. Egal, solche Behauptungen jucken mich nicht und ich überlese das. Aber... aber eben.... ehrlich jetzt ... eben fiel mir ein Hinweis vorne Rechts auf der Verpackung auf... da stand ... echt jetzt... da stand:
"Im Einklang mit der Homöopathie".

Ich bin hintenüber gekippt. Entkomme ich diesem Wasserschüttelwahnsinn jetzt nicht einmal mehr, wenn ich harmlose Bonbons lutsche? Den Bachblütenbonbons bei Aldi bin ich bewusst ausgewichen (obwohl einige Sorten lecker klangen, aber 1 Euro mehr, dafür das es meine Seele heilt - neee, ich hab ja keine). Müssen wirklich meine bewährten und leckeren Hustenbonbons nun auch diesem Quatsch mitmachen? Im Internet bekam ich dann heraus, dass die Firma Werbung dafür macht, dass sie vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. als homöopathieverträgliches Produkt ausgezeichnet wurde. 'So eine Auszeichnung wäre jedem mit etwas Hirn im Kopf eher peinlich und müsste vertuscht werden...

Ich gebs auf, den Kampf haben wir verloren, diesen totale Humbug werden wir nicht mehr los, die Homöopathielobby ist größer und mächtiger als Microsoft (und auch das ist ja... ach vergessen wir das). Ich kann nur den Hut vor dieser Lobbyarbeit ziehen, die gehen über Leichen (im wahrsten Sinne) und sind zu allem bereit und die Konsumentenschafe wollen es so, es gibt ihnen wohl das Gefühl, nicht so hundsdämlich zu sein, wie sie nunmal sind. Dank der Homöopathie kann jeder Vollpfosten jetzt Arzt spielen, Medikamente geben und und fühlt sich mal den Studierten nicht ganz ausgeliefert. Ein Hoch auf die Homöopathie, sie kann alles, heilt alles und jeder kann es... wozu brauchen wir evidenzbasierte Medizin.. es geht doch auch ohne *wenn ich Alkohol konsumieren würde, wäre das jetzt der richtige Zeitpunkt um sich ins Koma zu saufen*

Ach und spart euch jetzt bitte bitte das dämliche Geplärre in der Richtung "mir hat es aber geholfen". Ich werde diesen Schmarrn ohnehin gleich löschen.

Wer aber vielleicht doch noch was dazu lernen will, fang doch mal langsam an - hier ist eine tolle Broschüre als PDF:
http://www.gwup.org/images/stories/pdf/themen/gwup%20homopathie-broschuere-lores.pdf

Und hier ein Haufen Links.(Vorsicht, viele Buchstaben)
Ist Homöopathie mehr als Placebo?
Erfolge der Homöopathie - nur ein Placebo-Effekt?
Psiram Homöopathie

31 Juli 2013

Kein Schwein

Liebe Gottgläubige, bitte ignoriert den folgenden Post... an alle anderen:
Kein Schwein ist für euch da...und Brause gibts auch nicht....


Mehr gibts hier...

Schnipselfriedhof

29 Juli 2013

Überwachungsstaat

Für alle, die immer noch meinen: Die Überwachung geht mich nichts an, mich betrifft es nicht, ich hab nichts zu verbergen, Sicherheit geht vor.. und für alle, die ein gutes Video zum Thema zu schätzen wissen (und es ist gut, man muss nur die doofe Werbung überstehen) - dieses Video möchte ich euch ans Herz legen:


22 Juli 2013

Artemienkrimi

Aus der Rubrik:
"Das Leben findet einen Weg" (sagt Ian Malcolm zu John Hammond in Jurassic Park bedeutungsschwanger, bevor es richtig rund geht - sowie hier?)


01 Juli 2013

Sex with ducks

Ich singe - schlecht, laut und unerträglich, aber immer bei der Hausarbeit (hört mich ja außer mir und meinen Meerschweinchen niemand und die Tiere sind robust, die überleben das - bisher). Derzeit singe ich Refrains aus den Liedern von Garfunkel and Oates. Ich sage lieber nicht, welches mein Lieblingslied ist, das könnte euch erschrecken... findet einfach eure eigenen Lieblingssong. Na jedenfalls könnte ein Außenstehender der mich derzeit hier singen hört wirklich einen völlig falschen Eindruck von mir gewinnen - ich verlange nach Sex mit Enten, werde aber niemals mit dir Sex haben, außer du... nein das sage ich nicht und dann verschwinde ich einfach, setzte mich für den Schutz der Reichen ein und verlange dann nach einem Go Cart...  ;)


28 Juni 2013

Die Vögel III

Meine lieben Eversburger Dohlenfreunde,

ich hoffe eure Aufführung war erfolgreich. Ich muss gestehen, dass ich doch ein kleine wenig erleichtert bin, dass ihr die Proben auf dem Nachbargrundstück eingestellt habt - Vielen Dank für so viel Rücksichtname, ich habe heute endlich mal wieder ausgeschlafen.

Schon nach meinem letzten Post wart ihr merklich ruhiger, ich nehme also an, ihr seit fleißige Blogleser, deshalb werde ich in Zukunft versuchen, meinen Blog auch mit vogelrelevanten Themen zu bestücken. Wie wärs mit einer Rubrick: "Nestbau für Dummies" oder "Die frühe Dohle frisst den Wurm"? Oder doch lieber Fotos von gefiederten Freunden - wie diesen süßen Meisen, denen ihr im Winter freundlicherweise hin und wieder einen Meisenknödel übergelassen habt, was sie und wir euch auch hoch anrechnen?